Autor:
Sebastian Heinrich
Fotos: Sebastian Heinrich
Testdatum: 29.12.2006
Funktionell mit Stil
Test: SilverStone LC20S-M HTPC-Gehäuse
Der Markt der HTPC-Gehäuse wächst stetig und der Hersteller SilverStone bringt regelmäßig neue Gehäuse dieser Sorte auf den Markt. Vor kurzem ist das LC20 und seine Variante „M“ auf dem deutschen Markt erschienen. Die „M“-Variante des neuen Vertreters der Lascala-Serie, das mit einer Multimediaausstattung versehen wurde, möchten wir euch heute im folgenden Testbericht vorstellen. Neben einer Fernbedienung bietet diese Variante ein LC-Display. Da von der Marke SilverStone bisher meist nur hochqualitative Produkte erschienen sind, haben wir das Gehäuse natürlich wieder gründlich unter die Lupe genommen. Welche Stärken und Schwächen wir am SilverStone LC20-M finden konnten und ob es sich in der Praxis behaupten kann, könnt ihr im Folgenden erfahren.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir an die Firma
SilverStone aussprechen, die uns dieses Gehäuse für den Testbericht zur Verfügung gestellt hat.
Lieferumfang
Wie üblich durften wir einen mit Informationen bedruckten Karton empfangen. In diesem ist das LC20-M sauber verpackt und gut geschützt untergebracht. Die klappbaren Teile der Front sind mit Klebestreifen gesichert, um beim Transport Schäden zu vermeiden.
Das Zubehörpaket des SilverStone LC20-M bietet den, zur Hardwareinstallation nötigen, Montagesatz, ein 24-Pin-ATX Adapterkabel, zwei 80mm Lüftergitter, sowie ein Benutzerhandbuch, eine TreiberCD und eine Infrarot-Fernbedienung. Außerdem ist bereits ein Vakuum-Fluoreszenz Display hinter der Front vormontiert.
Das ATX-Kabel ist eine 15cm lange Verlängerung eines 24-Pin ATX-Kabels, das zusätzlich über ein dreipoliges Kabel zur Stromversorgung des Displays verfügt.
Auf der TreiberCD finden sich die Treiber für das VF-Display und den Infrarot-Sensor, der hinter der Front des Gehäuses zur Benutzung der Fernbedienung eingebaut ist. Zusätzlich legt SilverStone noch die – bereits aus anderen Tests bekannte – iMon-Software, welche für HTPCs nützlich ist, bei.
Das multilinguale Benutzerhandbuch erklärt die Hardwareinstallation und die Benutzung des Gehäuses in 22 bebilderten Schritten unter anderem auf Deutsch, Englisch und Französisch. Auf die Installation und Inbetriebnahme des VF-Displays und des Infrarotsensors wird in einem gesonderten Abschnitt explizit eingegangen.
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Der Lieferumfang des LC20M. |
Technische Daten:
- Maße: 430x170x430 mm (BxHxT)
- Mainbord: Standard ATX, Micro ATX
- Einschübe: 2x 5.25" extern, 1x 3,5“ extern, 6x 3.5" intern
- Lüfterpositionen: 2x 92mm oder 80mm (Front), 2x 80mm (Rückseite), 1x 80mm (Seite)
- Frontpanel: 4x USB 2.0; 1x IEEE 1394; 1x MIC; 1x EARPHONES
- Gewicht: ca. 9,2 kg
- Material: Stahlblech, Aluminium (Front)
- erhältliche Farben: Schwarz, Silber (siehe Artikel)
Ausstattung
Das SilverStone LC20-M ist in zwei unterschiedlichen Farben erhältlich. Bei der von uns getesteten Version (LC20S-M) sind die Seitenteile und der Deckel silber lackiert und die Front besteht aus gebürstetem Aluminium. Lediglich das Acrylelement – dazu später mehr – setzt sich durch die schwarze Farbgebung davon ab. Außerdem ist noch eine schwarze Version erhältlich, bei der Seitenteile und Deckel schwarz lackiert und die Front aus schwarz eloxiertem, gebürstetem Aluminium sind. Auch hier ist das besagte Element der Front aus schwarzem Acryl.
Auch dieser Vertreter der SilverStone-HTPC-Gehäuse wurde wieder aus 0,8mm Stahlblech gefertigt und bringt dadurch 7kg auf die Wage.
Auch das LC20-M ist – wie schon einige von uns getestete HTPC-Gehäuse – mit einer Höhe von 17cm und der Breite/Tiefe von 43cm für die meisten TV-Regale ungeeignet. Aber hier müssen wir wieder erwähnen, dass die Größe zwar bei der Unterbringung nachteilig sein kann, aber dafür der Einbau von Hardwarekomponenten nicht so begrenzt ist, wie bei den kompakteren HTPC-Gehäusen.
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Das von uns getestet LC20S-M in der silbernen Variante. |