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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 4/7

Kühlsystem
Wie man im vorigen Text mitbekommen hat, bietet das Antec Gehäuse recht umfangreiche Kühlmöglichkeiten. Im kompletten Gehäuse sitzen vier vorinstallierte TriCool Lüfter. Im Deckel sitzen zwei von diesen Fans. Dabei handelt es sich um 140mm Lüfter, die die warme Luft aus dem Gehäuse heraussaugen. Diese sind an der bereits erwähnten kleinen Lüftersteuerung auf der Rückseite des Towers angeschlossen. Durch einen kleinen Schieberegler können die Fans in drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten geregelt werden – Hi, Medium und Low. Auf der schwächsten Stufe liegt die Geräuschentwicklung bei angenehmen 20 dB(A) (Herstellerangabe). Laufen die Fans allerdings auf maximaler Geschwindigkeit (1500 U/min), dröhnen sie mit 31,8 dB(A). Die Luftfördermenge steigt dabei von 47 CFM auf 94,6 CFM.

Zwei 140mm Fans saugen die erwärmte Luft aus dem Gehäuse.
Sie übernehmen die Arbeit, die sonst das Netzteil erledigen würde.
Eine Lüftersteuerung an der Gehäuserückseite lässt das Regeln von drei Fans zu.

An der Rückseite sitzt hingegen nur ein 120mm Lüfter, der ebenfalls geregelt werden kann, wie oben beschrieben. Er dreht mit maximal 2000 U/min und ist, logischer weise, etwas lauter bei einer schlechteren Fördermenge. Der minimale Geräuschpegel ist mit 25 dB(A) und der maximale mit 30 dB(A) angegeben. Der gleiche Lüfter ist noch mal im unteren Bereich des P190 zu finden. Zwischen Netzteile und unteren HDD Käfig sitzt ein weiterer Lüfter, der die erwärmte Luft der Festplatten heraussaugt. Er kann auch geregelt werden, allerdings nicht ganz so komfortabel wie bei den anderen Kandidaten. Am Lüfter ist ein kurzes Kabel befestigt, an dem ein Schalter sitzt. Er lässt ebenfalls die Wahl von drei Stufen zu. Alle vier TriCool Lüfter laufen bei einer Betriebsspannung von ca. 4,5 Volt an.

Ein 120mm Lüfter sitzt auf der Rückseite.
Ein 120mm ist für die HDD Kühlung zuständig.

Der letzte Fan ist der 200mm Big Box Lüfter. Er sitzt in der linken Seitenwand und pustet direkt auf das Mainboard und CPU und kühlt so auch heiße Grafikarten, Chipsätze etc. mit. Leider hat man im deutschen Teil des Handbuches einen kleinen Fehler eingebaut. Die Tabelle mit den technischen Daten ist komplett identisch mit deren des 140mm Fans. Blättert man zum englischen Bereich, findet man aber die richtigen Werte. Er schafft satte 134 CFM Luftdurchsatz bei ca. 30 dB(A). Selbst bei noch angenehmen 23 dB(A) fördert er immer noch eine große Menge an Luft. Dabei dreht er nur mit 400 U/min. Auch er kann durch ein angebrachtes Kabel mit Schalter geregelt werden. Antec empfiehlt hier die niedrigste Stufe zu verwenden.
Zwei zusätzliche Lüfter können optional eingebaut werden – einer vor dem oberen HDD Käfig direkt hinter der Front und einer am gleichen Käfig, aber dafür vorne am Käfig. Wird die zweite Option benutzt, liegen spezielle Halteklammern dem Lieferumfang bei die am Käfig eingehakt werden müssen. Ziel dieser Vorrichtung wird der leere HDD Käfig als Luftkanal benutzt und kann heiße VGA Karten effektiv kühlen. Nachteil ist natürlich, dass man oben keine Festplatten mehr verbauen kann.

Hier kann ebenfalls ein Fan montiert werden, oder....
...direkt am HDD Käfig.
Der Käfig fungiert als Luftkanal und kühlt z.B. heiße VGA Karten.

Die Netzteile
Dem Gehäuse ist ein Dual-Netzteil mit der Bezeichnung NeoLink beigelegt, das eine maximale Leistung von 1200Watt liefern kann. Die Frage ist allerdings wer diese enormen Leistungsreserven wirklich benötigt, denn selbst ein 500 Watt Netzteil reicht vollkommen aus, um ein modernes System mit ausreichend Strom zu versorgen. Sicherlich zielt die Dual-Netzteil Variante eher auf Leute ab, die mehrere Grafikkarten im System nutzen und evtl. sogar zwei Prozessoren am Laufen haben. Ob man selbst dann auf die 1200 Watt kommt ist natürlich eine andere Frage.

Die zwei eingebauten Netzteile der NeoLink Serie.
Das 650P übernimmt die Stromversorgung des Mainboards und der Grafikkarten.
Das schwächere 550P ist hingegen für die Stromversorgung der Laufwerke, Lüfter etc. zuständig.

Beim NeoLink handelt es sich um zwei einzelne, eigenständige Netzteile. Das Hauptgerät stellt das NeoLink 650P dar. Es ist für die Stromversorgung des Mainboards und der Grafikkarte zuständig. Das zweite mit der Bezeichnung NeoLink 550P versorgt hingeben die restlichen Laufwerke und Komponenten mit Strom. Beide Geräte sind über ein dünnes Kabel miteinander verbunden. Das Kabel dient dazu, dass beide beim Einschalten auch wirklich an gehen, da nur eines am Mainboard angeschlossen wird.

 

 

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