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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Gehäuse Seite 6/7

Hardwaremontage
Ein sehr wichtiger Punkt ist die Handhabung und die Installation der Hardware. Denn nichts ist schlimmer, wenn man als Bastler die Hardware umständlich verbauen muss.
Das Erfreuliche ist, dass Antec bei den 5,25“ Laufwerken auf ein Schienensystem gesetzt hat. Wie schon bei den alten Chieftec Towern werden je zwei Schienen am Laufwerk mit Schrauben befestigt. Anschließend kann man das Gerät von außen in den entsprechenden Schacht schieben und das ohne viel Aufwand.

Die Einbauschienen für CD/DVD und Floppy -Laufwerke.
Für den oberen HDD Käfig gibt es zwei spezielle HDD Rahmen.
Die Platten werden entkoppelt an den Rahmen geschraubt.

Ähnlich schnell geht auch die Festplattenmontage im ersten HDD Käfig von statten. Die Festplatte wird von unten an einen speziellen Rahmen befestigt, der zudem noch entkoppelt ist. Hat man die HDD montiert, kann der Rahmen einfach in den Schacht geschoben werden. Zur Montage liegen dem Gehäuse spezielle Schrauben bei, die durch Gummipuffer geschoben und mit der Platte verschraubt werden müssen. Fast das gleiche Konzept findet man auch beim unteren Käfig vor. Allerdings werden die Platten hier direkt im Käfig verschraubt und ist nicht ganz so komfortabel wie oben. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Schrauben nicht zu fest gezogen werden, da so die Pufferwirkung der Gummiteile nachlässt.

Am unteren Käfig sind die HDDs ebenfalls entkoppelt.
Die Schrauben dürfen nur nicht zu fest angezogen werden, da sonst die Pufferwirkung nachlässt.
Hat man alles montiert, können die Platten einfach in den Käfig geschoben werden.

Bei der Mainboardmontage gibt es nichts Besonderes zu beachten. Hier muss man lediglich auf die richtige Platzierung der Abstandshalter achten.
Nutzt man sehr lange Erweiterungs- oder Grafikkarten, kann man den mitgelieferten Zusatzkartenhalter verwenden. Diese Halterungen sind auch speziell für Dualgrafikkartensysteme ausgelegt.
Möchte man die Frontanschlüsse nutzen, hilft auf jeden Fall ein Blick in das Mainboard Handbuch. Hier sollten die genaue Pinbelegungen und der Ort der Anschlüsse auf der Platine zu finden sein. Zudem ist im P190 Handbuch auch die Installation und Pinbelegung der Stecker beschrieben.
Allgemein lohnt sich ein Blick in das recht ausführliche Handbuch. Hier und da sind einige nützliche Informationen zu finden. Nur hätten wir uns gerade bei der HDD Montage mehr Bilder zur Installation gewünscht.

Die Snake-Light wird per USB oder Netzteilstecker anegschlossen.
Für lange Erweiterungskarten liegt ein spezielle Montageset bei, das die Karten stützen soll.

Das Gehäuse in der Praxis
Wichtige Kriterien unter diesem Punkt waren, wie schnell und einfach sich die Hardware in das Gehäuse verbauen lies und wie es mit der Kühlung bzw. Lautstärkeentwicklung aussieht.
Auch wollen wir kurz auf die Leistung des Netzteils eingehen.

Beginnen wir mit der Hardwareinstallation. Diese kommt dem vorigen Kapitel schon sehr nahe. Die Installation der Hardware verlief so wie beschrieben. Der Aufwand hielt sich in Grenzen und es kam zu keinen Zwischenfällen. Die einzelnen Montagemechanismen sind gut durchdacht. Hier gibt es schon mal keine Mängel! Auch wenn die Festplattenmontage im unteren Käfig ein wenig umständlich erscheint, geht die Installation relativ schnell.
Das schon erwähnte Kabelordnungssystem hat sich in der Praxis auf jeden Fall bewährt. Diverse Kabel konnten wir vom Netzteil direkt hinter dem Mainboardschlitten zu den entsprechenden Anschlüssen führen. Dank der Kabelbinder ließen sich die Kabel einfach befestigen. Man sollte nur darauf achten nicht zu dicke Kabelbündel zu erzeugen, da diese das Schließend der Gehäusewand behindern können.
Das Ergebnis nach dem Verlegen der Kabel war, dass wir im Innern viel Ordnung hinterlassen haben – es liegen kaum Kabel im Weg herum, die die Luftzirkulation behindern. Antec hat hier wirklich sehr gute Arbeit geleistet und alles gut durchdacht.

 

 

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