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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 1/6

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: Marcel Reichelt
Testdatum: 19.10.2007

Ein Genuss
Test: Digital Everywhere FireDTV C/CI - externe DVB-C Box für den PC

Digitales Fernsehen hält immer mehr Einzug in deutsche Haushalte. Vor allem das digitale Satellitenfernsehen ist bei vielen sehr beliebt. Der Grund dafür liegt sicherlich daran, dass man eine Unmenge an Sender digital und kostenlos empfangen kann. Lediglich die technischen Geräte müssen angeschafft werden. Neben den normalen digitalen Sendern können auch schon einige HDTV Kanäle empfangen werden, u.a. Pro7 oder Sat1.
Doch nicht jeder hat die Möglichkeit eine Sat-Schüssel aufzustellen. Da bleiben dann nur noch zwei Möglichkeiten in den digitalen Genuss zu kommen – DVB-T oder DVB-C.

Vor allem DVB-T ist durch die Einfachheit, den kostengünstigen Geräten und der Portabilität äußerst beliebt geworden. Nachteil ist allerdings, dass nicht allzuviel Sender vorhanden sind und DVB-T noch nicht vollständig ausgebaut wurde.
Letzten Endes bleibt einem dann nur die Variante des digitalen Kabelfernsehens übrig, in der Fachsprache auch DVB-C genannt. Auch hier gibt es eine große Anzahl an Receivern für den Hausgebrauch. Soll das Fernsehen aber am heimischen PC geschaut werden können, ist die Auswahl nicht mehr ganz so groß. Ein großer Hersteller für DVB-C Karten ist Digital Everywhere aus Österreich. Die Firma ist Anbieter der bekannten FireDTV und FloppyDTV Geräte, die sich in Fachkreisen großer Beliebtheit erfreuen. Wir haben uns daher mal die DVB-C Variante der externen FireDTV Box angeschaut und ausgiebig getestet.

Zunächst möchten wir uns herzlich bei Digital Everywhere für die Zusendung des Testsamples bedanken!

Lieferumfang
Digital Everywhere bietet das FireDTV Gerät in einer erhältlichen Version an, der FireDTV C/CI.
Das komplette Paket beinhaltet zahlreiches Zubehör. Unter anderem eine Treiber CD mit der TV Software (FireDTV Viewer) und natürlich auch den Treibern. Statt wie früher PowerDVD 6 liefert man jetzt den MainConcept Decoder für MPEG II und HDTV mit. An Hardware beinhaltet der Karton ein hochwertiges Antennenkabel, zwei Firewirekabel sowie ein kleines 12 Volt Netzteil.
Eine dünne aber sehr ausführliche Anleitung verdeutlicht den Installationsvorgang mit einigen Bildern.
Zusätzlich zu den genannten Sachen legte man uns noch ein CAM-Modul in den Karton, welches zum Entschlüsseln von PayTV Sendern benötigt wird und optional angeboten wird. Beim Modul handelt es sich genauer gesagt um das easy.TV Modul von Alphacrypt (Mascom). Im Shop können unterschiedliche Versionen erworben werden.

Der komplette Lieferumfang des Sets.
U.a. legt der Hersteller auch zwei Firewirekabel und...
...ein hochwertiges Antennenkabel bei.

Alles in allem legt der Hersteller alles Wichtige zum schnellen Einstieg in die DVB-C Welt dem Set bei. Wirklich vermissen tut man nichts.

Allgemeines zu DVB-C
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, möchten wir ein paar grundlegende Dinge zur DVB-C Technik klären.
Für den Empfang dieses digitalen Fernsehens ist entweder eine spezielle TV Karte für den PC oder eben ein entsprechender Receiver für das Fernsehgerät nötig. Mit dieser Decoderbox lassen sich dann auch PayTV Sender á la Premiere oder Arena anschauen.
Das digitale Breitbandkabelnetz unterstützt bis zu 500 Sender – doch nicht nur TV und Radiosender können aus der Kabeldose geholt werden. Viele weitere Dienste sind mit der Zeit hinzugekommen. So ist in vielen Gebieten der Zugang ins Internet möglich, aber auch telefonieren (VoIP) stellt kein Problem dar. Voraussetzung hierfür ist die Rückkanalfähigkeit des Kabelanschlusses.
Die Programmvielfalt von Satellitenfernsehen wird man mit DVB-C zur Zeit leider noch nicht erreichen können, da die Bandbreite um den Faktor 4 höher ist als beim Kabel.

Im Gegensatz zu den genannten DVB-T und DVB-S Techniken fallen bei DVB-C monatliche Kosten an, die je nach Kabelanbieter variieren können. Ausgeschrieben heißt DVB-C „Digital Video Broadcast – Cable“ und ist erst seit Januar 2006 wirklich attraktiv geworden. Zuvor konnten lediglich öffentliche Programme und PayTV Sender empfangen werden. Von den privaten Sendern wie RTL, Pro7, Sat1 etc. gab es bis dahin keine Spur. Allerdings ist bei vielen Kabelanbietern, wie z.B. Kabel Deutschland, ebenfalls eine weitere Grundgebühr zum herkömmlichen Kabelanschluss zu zahlen, da diese Sender grundverschlüsselt sind.
Ob es auch bei Euch der Fall ist, müsst ihr beim regionalen Kabelanbieter erfragen.

 

 

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