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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > GPU-Kühler Seite 4/6

Der Kühler
ZEROtherm, die Marke des koreanischen Herstellers Apack, mischt schon seit einiger Zeit im Kühlermarkt mit. Doch nicht nur Grafikkartenkühler, sondern auch CPU Kühler findet man von diesem Hersteller. Ehemals belieferte man nur namenhafte Unternehmen, nun auch die normalen Konsumenten.
Der Hurricane sieht rein äußerlich den anderen Kandidaten kaum ähnlich. Er wirkt wesentlich futuristischer und klobiger.

Die Unterseite sieht noch relativ gewöhnlich aus.
Interessanter ist hier schon die Oberseite. Diese Kunststoffkonstruktion soll ein "AirDuct" bilden.
Als Material wurde ausschließlich auf Kupfer gesetzt.

Durch das verwendete Kupfer ist der Kühler in einem netten Rot getaucht. Lediglich eine silberfarbene Kunststoffabdeckung bringt etwas Farbe ins Spiel. Die Abdeckung bildet ein „AirDuct“, also einen Luftkanal, der die Luft effizient durch den Kühler leiten soll.
Entfernt man die Abdeckung, entdeckt man den interessant geformten Kühler, der von vier Kupferheatpipes durchzogen ist. Alle haben ihren Ursprungsort unter der Bodenplatte, wo sie die Hitze schnell wegleiten sollen. Durch das Kupfer bringt der „Wirbelsturm“ rund 370 Gramm auf die Waage, womit er nicht zu den schwersten zählt.
Direkt über der massiven, planen Bodenplatte befinden sich die größten und meisten Kühllamellen und drei der vier Heatpipes. Für die entsprechende Frischluft sorgt ein 92mm großer Lüfter, der ebenfalls direkt über der Bodenplatte sitzt.

Muster in der Kunststoffabdeckung.
Die Haltevorrichtung zum Einsetzen der Abstandshalter.
Der bis zu 3300 U/min schnelle Lüfter.

Als minimalen Geräuschpegel gibt ZEROtherm 19db(A) an bei ca. 1500 U/min. Die maximale Drehzahl liegt bei 3300 U/min, womit die Lautstärke auf turbinenartige 40 dB(A) angesteigen soll. Dabei wird ein Luftdurchsatz von 56,66 CFM erzeugt.
Als kleines Schmankerl stattete man den Kühler bzw. den Lüfter mit einer blauen LED Beleuchtung aus.

Apack erlaubt es sogar den Kühler leicht zu modifizieren. So kann man die Kunststoffabdeckung abnehmen oder den Lüfter vom Kühler entfernen. Dafür müssen lediglich ein paar Schrauben gelöst werden.
Durch die recht hohen Kühllamellen und den großen Lüfter ragt der Kühler ziemlich weit nach unten. So nimmt er, zusätzlich zum Grafikkartenslot, noch zwei weitere Slots in Anspruch. Selbst dann wird es knapp, wenn man im dritten Slot eine Karte stecken hat.

Die Abdeckung lässt sich problemlos entfernen. Durch das Entfernen lassen sich noch mal ein paar Grad gewinnen.
Sogar der Fan lässt sich noch abnehmen, was aber nur für schwache Grafikkarten gedacht ist.
Die Bodenplatte ist sehr gut verarbeitet.

Verarbeitung
Zwar kann die Verarbeitung nicht ganz mit denen vom Thermalright oder Zalman mithalten, aber dennoch gibt es keine großen Kritikpunkte anzusprechen. Die Bodenplatte wurde plan geschliffen und die Lamellen ordentlich verarbeitet. Dennoch wirkt er nicht ganz so edel wie seine Kollegen.
Das Design ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Wer es eher schlicht und funktionell haben will, sollte zu einen anderen VGA Kühler greifen.

Montage der Kühler
Bevor wir mit der Montage beginnen, noch ein kurzer Hinweis: Durch das Entfernen des Standardkühlers, mit dem die Grafikkarte ausgeliefert wurde, geht die Garantie und Gewährleistung auf die Grafikkarte verloren! Wir übernehmen keine Verantwortung für evtl. Schäden, die durch einen Kühlerwechsel entstanden sind!

Beginnen wir am besten mit der Montage des Zalman Kühlers. Wenn man schon mal eines der Vorgängermodelle von Zalmans VGA Kühler montiert hat, wird sich nicht schwer tun den Kühler zu montieren.
Setzt man den VF1000 auf einer 8800er Grafikkarte ein, reicht der Standardlieferumfang leider nicht aus. Zusätzlich wird ein spezielles „Gerippe“ benötigt, das sich über die komplette Grafikkarte legt. Dieses Alugerüst soll vor allem die RAMs und die Spannungswandler effektiv kühlen. Dieses Zusatzelement trägt den Namen ZM-RHS88 und kostet noch mal rund 25 Euro extra.

Das Zusatzelement zur RAM Kühlung für den VF1000.
Je nach Grafikkartentyp, muss man das passende Entstück auswählen....
...und festschrauben.

 

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