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> Artikel > Hardwaretest > Cooling > GPU-Kühler Seite 5/6

Die Montage dieser Kühlung ist nicht schwer. Am mitgelieferten Hauptelement muss lediglich das passende Zusatzelement, welches die Kühlrippen für die Spannungswandler bereitstellt, angeschraubt werden. Anschließend entfernt man die Klebestreifen der Wärmeleitpads und setzt das Gerüst auf die Grafikkarte. Dabei sei zu beachten, dass die entsprechenden Schrauben durch die Löcher in der Grafikkarte durchgeführt werden.
Nun kann man alles, dank Daumenschrauben, ohne Werkzeug festschrauben.
Der letzte Schritt, also die eigentliche Kühlermontage, sollte nun ein Kinderspiel sein. Die mitgelieferten Abstandshalter müssen in den entsprechenden Bohrungen im Kühler geschraubt werden. Danach zieht man das ganze mit den Thumbscrews fest und legt vorher noch die beigelegten Unterlegscheiben drunter.
Wichtig anzumerken ist, dass man natürlich die Wärmeleitpaste nicht vergessen sollte. Zudem müssen die Schrauben fest angezogen werden, da sonst der Kontakt zwischen Kühler und GPU nicht optimal ist. In unserem ersten Durchlauf waren die Schrauben zu lose, wodurch die Temperaturen zu schlecht waren. Nach dem Festschrauben war die Leistung optimal.

Die Abstandshalter werden einfach festgeschraubt.
Auch die RAM Kühlung wird durch ein paar Schrauben auf der Grafikkarte befestigt.
Die RHS88 kühlt neben den RAMs auch die Spannungswandler problemlos mit.
Die Unterseite mit den Verschraubungen.
Fertig montiert sieht das ganze so aus.
Dank der flachen Bauform werden nicht mehr als 2 Slots (inkl. Grafikkarte) eingenommen.

Der Thermalright HR-03 bietet zwei unterschiedliche Arten der Montage. Die erste und Standardvariante ist, dass man den Kühler aufrecht montiert. D.h. der eigentliche Kühler befindet sich auf der Unterseite der Grafikkarte und zeigt Richtung CPU Kühler. Diese Variante ist sehr interessant, da man so eine effiziente Kühlung aufbauen kann. Verfügt man über einen geeigneten CPU Kühler, kann dieser gleich die Luft der warmen Grafikkarte mit aus dem Gehäuse hinauspusten. Dann bräuchte man nur noch einen langsam drehenden Lüfter zur Unterstützung oder bei guter Gehäusebelüftung, keine weitere Kühlung.

An einer Seite der Grafikkarte müssen flache RAM Kühler aufgeklebt werden, da hier die Heatpipes langführen.
Das Kreuz dient zur Fixierung des Kühlkollos.
Der Lüfter kann frei gewählt werden. Es passen alle 92mm Fans.
Die Montage ist etwas fummelig aber machbar.
Nach fertiger Arbeit sieht das Entprodukt so aus.
Bei entsprechenden Komponenten im PC kann sogar der CPU Kühler die Grafikkarte effizient mitkühlen.

Die 2. Variante ist die klassische Art der Montage. Der Kühler zeigt nach unten in Richtung der anderen Erweiterungskarten und würde so leider bis zu 3 Slots in Anspruch nehmen. Dafür wird die Luft direkt auf die Grafikkarte gepustet, wodurch die Spannungswandler und die RAMs besser mit Luft versorgt werden. Hat man allerdings keinen Platz zwischen Grafikkarte und CPU, z.B. durch einen zu hohen Chipset-Kühler, bleibt einem eh keine andere Möglichkeit, als die zweite Art der Montage.

Die 2. Art der Montage sieht so aus. Sie nimmt wesentlich mehr Platz ein, dafür werden die RAMs etwas mitgekühlt.
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Der Lüfter wird mit Hilfe von Klammern befestigt.

Bei der Installation behilflich kann wieder die mitgelieferte Anleitung sein, die beide Typen genau beschreibt. Zunächst muss man die Backplane mit vier Abstandshalter versehen. Diese werden lediglich auf das Metallkreuz geschraubt – hierbei ist zu beachten, dass man die Schrauben sehr fest anzieht. Lässt man sie zu lose, drehen sich diese bei der Kühlermontage mit und der Kühler bekommt keinen Halt.
Hat man sich für eine Variante der Verschraubung entschieden, positioniert man den Kühler entsprechend. Zuvor kann man schon die Backplane samt Schrauben durch die entsprechenden Bohrungen in der Grafikkarte schieben. Zuletzt wird ein Bügel über die Bodenplatte gestülpt und mit Daumenschrauben fest angezogen. Dabei sollte man die Schrauben immer überkreuz nach und nach festziehen.
Sehr simpel ist die Montage des Lüfters. Wir benutzten ein 92mm Modell der Marke Nanoxia. Dank der Bügeltechnik ist der Lüfter schnell montiert, nur leider nicht entkoppelt.

Als Letztes folgt die Montage des ZEROtherms Hurricane. Wie man schon am Lieferumfang sehen konnte, ähnelt sich die Montage sehr mit der des Zalmans. Es wird allerdings nicht die spezielle Konstruktion zur Kühlung für RAM und Spannungswandler benötigt. Hier reichen die mitgelieferten, grünen Alukühler vollkommen aus. Diese werden ganz einfach auf die zuvor gereinigten Chips aufgeklebt. Vorletzter Schritt besteht wieder darin, die Abstandshalter in die entsprechenden Bohrungen im Kühler zu verschrauben.
Hat man die Wärmeleitpaste aufgetragen, kann der Kühler auch schon auf die GPU gesetzt und verschraubt werden.

Die Montage des Hurricane ähnelt sehr der des VF1000 von Zalman.
Die Abstandhalter sind ziemlich identisch.
Zur Fixierung werden vier Muttern auf der Rückseite festgezogen.

Von der Montage her erwies sich keiner der Kühler als wirklich aufwändig. Lediglich das speziell benötigte Kühlmodul für den Zalman VF1000 kostet noch mal einige Minuten bei der Montage und vor allem zusätzlich Geld. Zumal denke wir, dass hier auch die normalen RAM Kühler der anderen Hersteller ausreichen dürften.
Am schnellsten verlief die Montage beim ZEROtherm von Apack. Mit ein paar Handgriffen ist die Installation schnell vollbracht. Selbst Anfänger können hier kaum etwas falsch machen. Ein bisschen Geschick ist beim Thermalright notwendig. Nach einer kleinen Gedenkpause vor der endgültigen Montage war das aber auch schnell zu bewältigen.

Der ZEROtherm wirkt sehr futuristisch.
Die grünen RAM Kühler lassen sich ganz leicht per Klebepads befestigen.

Vorbei scheint die Zeit, wo die Hersteller auf aufwändige Montagevorrichtungen setzen – mag aber auch sein, dass durch die begrenzte Kompatibilität die Installation leichter wird.

 

 

 

 

 

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