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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges Seite 3/4

Die Bedienung & Installation
Zur Bedienung des iTeufel gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man den angebrachten Multifunktionsknopf verwenden, der aber nur das Ein-/ Ausschalten, ändern des Basspegels und die Lautstärkeregelung zulässt. Eine Steuerung des iPods ist dann nur am iPod selbst möglich oder durch die mitgelieferte Fernbedienung. Sie stellt dem Nutzer insgesamt sechs Tasten zur Verfügung. So lässt sich das Gerät ein- und ausschalten, die Lautstärke regeln, Musikstücke überspringen oder spulen und letztlich auch pausieren. Die Pausetaste bietet zudem noch die Funktion, den iPod separat auszuschalten. Die Steuerung ist im Allgemeinen der des Click Wheels am iPod nachempfunden. Leider lässt sich der Bass nicht per Fernbedienung verringern oder erhöhen.

Die Steuerung des iPods und des Lautspreches kann über diese mitgelieferte Fernbedienung erfolgen.
Der Regler am Subwoofer sollte, laut Handbuch, immer voll aufgedreht sein.

Apropos Bass – möchte man diesen regeln, muss der Multifunktionsknopf gedrückt und gleichzeitig nach rechts oder links gedreht werden. Zusätzlich kann der Bass auch an der Bassbox verstellt werden.
Je nach dem welchen iPod man nun verwendet, liegen drei unterschiedliche Einsätze dem Set bei. Welcher Einsatz nun passt muss man ausprobieren. Leider macht Teufel hier im Handbuch keine genaueren Angaben. Unser iPod der 5. Generation, auch unter iPod Video bekannt, konnte ohne zusätzlichen Einsatz betrieben werden. Er saß dennoch sicher und fest in der Dockingstation. Bei unserem zweiten iPod, einem iPod Nano 2G. 4GB, musste jedoch ein Einsatz montiert werden.
Gleich nach dem Einstecken des iPods beginnt dieser mit dem Laden des Akkus, vorausgesetzt man hat den iTeufel auch an die Steckdose angeschlossen.
Andere Geräte lassen sich ebenfalls schnell per 3,5mm Klickenkabel mit dem iTeufel verbinden. Allerdings liegt dieses dem Set nicht bei und muss nachgekauft werden.

Ingesamt betrachtet heißt es beim iTeufel auspacken und loslegen. Geübte Nutzer werden nicht einmal das Handbuch brauchen, denn die Bedienung ist nicht wirklich schwer.

Praxistest
Entscheidend für ein Soundsystem sind nicht nur das Design und die Ausstattung. Auch die Leistungsangeben können noch so hoch gesetzt sein, doch wenn der Klang nicht stimmt greift man doch eher zu anderen Geräten.
Als Testobjekte wurden ein iPod Video (5. Generation) mit 30GB und ein iPod Nano (2. Generation) mit 4 GB Speicher eingesetzt. Zudem wurde das Soundsystem über den LineIn an den Rechner angeschlossen.
Als Musikstücke kamen unterschiedliche zum Einsatz. Am iPod überwiegend MP3- und ACC-Dateien mit einer Bitrate zwischen 128 und 225 Kbit/s und am PC natürlich auch Musik DVDs (z.B. Seeed Live).
Zunächst wurde das iTeufel ohne den mitgelieferten Subwoofer mit zahlreichen Musikstücken ordentlich eingeheizt. Das Klangbild ist sehr klar und auch ohne des iWoofers dynamisch. Die Mitten und Höhen wirken knackig und spritzig. Lediglich die Bässe sind ein wenig dünn, wobei man von den kleinen Lautsprechern auch nicht ganz viel erwarten kann.

Für einen fest Sitz des iPods sorgen diese Einleger.
Je nach iPod Typen muss das richtige Plastikstück eingesetzt werden.
So können auch die kleinen, schmalen Nanos in die Dock gesteckt werden.

Ein sauberes Klangbild konnten wir auch bei der Wiedergabe von Musikstücken, DVDs etc. vom Rechner aus vernehmen. Etwas aufwerten kann man Klang noch durch das benutzen des eingebauten Equalizers im iPod, wobei richtige Audioenthusiasten darauf sicherlich verzichten.
Hört man eine gewisse Zeit Musik, kann man sich kaum vorstellen, dass man noch mehr aus dem kleinen Soundsystem rausholen kann. Doch das ändert sich schlagartig mit dem Anschließen des iWoofers. Nicht nur die Bässe werden verbessert, das gesamte Klangbild nimmt an Dynamik noch mal zu. Erst in Verbindung mit der Bassbox spielt das Set auf Hifi-Niveau und steht so mancher kleinen Anlage klanglich in nichts nach.
Schaltet man nun den Subwoofer wieder aus merkt man erstmal den doch recht starken Unterschied in der Dynamik und natürlich auch im Bass.
Wir wollten zudem wissen, wie das Set einen großen Raum, in unserem Fall ein großes Wohnzimmer, beschallen kann. Selbst ohne des Subwoofers war eine gute und kraftvolle Wiedergabe möglich, wobei der Bass erst bei erhöhter Lautstärke besser zum Ausdruck kam. Wird dann noch der Subwoofer angeschlossen, erhält man ein reifes System, dass das komplette Wohnzimmer mit Bass ausfüllte. Somit kann das Set auch als Stereoanlagenersatz im Wohnzimmer oder anderen Räumen problemlos eingesetzt werden, denn die Leistung ist vorhanden.

In Punkto Bedienung konnten wir während der Praxisphase keine negativen Erfahrungen sammeln.

 

 

 

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