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> Artikel > Hardwaretest > Gehäuse & Zubehör > Zubehör Seite 2/4

Das restliche Gehäuse weist keinerlei Besonderheiten auf. Die Seite, die aus dem Gehäuse herausschaut ist mit einer Wabenstruktur versehen, die eine bessere Luftzirkulation und erhöhte Stabilität zulässt. Die Seite, die in den Rechner hineinragt ist mit vier 6poligen und vier 8poligen Buchsen versehen. An ihnen kann man die beigelegten Kabelstränge antöbseln. Lediglich das Mainboardkabel mit dem 20/ 24 Pin Anschluss und die 12 Volt Stromversorgung für die CPU (entweder 4Pin oder 8Pin für Server). Sind fest im Netzteil angelötet und werden sauber aus dem Gerät hinausgeführt.
Zudem findet man noch ein zweipoliges Kabel vor, dass an den Mainboard FAN Stecker angeschlossen werden kann. Das erlaubt ein Auslesen der Drehgeschwindigkeit im Bios.
Kleine Luftschlitze unterhalb der genannten Buchsen sollen noch für einen verbesserten Luftstrom sorgen.
Ein angebrachter Aufkleber macht zudem deutlich, wo welche Kabelstränge angesteckt werden können. Sie sind die waagerechten Buchsen wohl ausschließlich für die PCI-E Stromkabel gedacht, dabei liegen dem Set eigentlich nur zwei Stück bei. Bei uns im Karton konnten wir allerdings drei dieser Grafikkartenkabel vorfinden – ein Quad SLI Betrieb ist dennoch nicht möglich. Wer vier Grafikkarten verbauen möchte, muss die 700 Watt Version kaufen.

Durch das Kabelmanagementsystem befinden sich zahlreiche Anschlüsse am Netzteil.
Lediglich das Mainboardkabel und die CPU Stromversorgung sitzen fest am NT.
Dank zwei dieser PCI-E 2.0 Anschlüsse können sogar brandneue Grafikkarten mit Saft versorgt werden.

Die restlichen vier Buchsen teilen sich die Stränge vor Festplatten, Laufwerke uns sonstige Gerätschaften.
Da wir schon beim Kabelmanagementsystem sind, wollen wir doch gleich etwas näher drauf eingehen. Das System unterscheidet sich etwas in der Anwendung zu denen von anderen Herstellern. Es ist wesentlich flexibler einsetzbar. Die einzelnen Kabelstränge umfassen immer lediglich zwei SATA oder Laufwerksstecker. An einen speziellen Anschluss lässt sich ein weiteres Kabel anschließen, das wiederum mit zwei SATA/ Laufwerkssteckern ausgerüstet ist. So lassen sich (fast) beliebig viele Kabel aneinander stecken. Dank drei beigelegten Verlängerungen kann man auch noch die Kabellänge verändern.
NesteQ nennt dieses neue Features “EECS” – Enhanced Easy Connecting System. Eine Beispielkonfiguration wäre: Verlängerungskabel --> SATA Kabel --> 4Pin Kabel --> Floppy
Vier solcher Stränge können zusammengebastelt werden. Wichtig für die SATA Anschlüsse ist, dass diese immer mit den zusätzlichen 3 Volt versorgt werden. Daher lassen sich auch an den normalen Laufwerksanschlüssen diese 3 Volt Leitungen finden.
Zudem Kabeln sei noch zu sagen, dass alle mit einem Sleeve ummantelt und an Verzweigungen mit einem dicken Plastikknauf versehen sind. Das soll verhindern, dass das Sleeve hin- und herrutscht.

Durch das flexible Kabelsystem lassen sich ganz individuelle Stränge zusammenstecken..
Die Stränge werden durch diese 6poligen Anschlüsse zusammengesteckt.
Bei diesem Kabel handelt es sich um eine Verlängerung, die zwischen anderen Anschlusskabeln gesteckt werden kann.
Diese Kunststoffgnubbel halten die Sleeves an ihrem Ort.
Durch diese Adapter lassen sich auch Floppylaufwerke mit Strom versorgen.
Das Kabelmanagementsystem.

An Leistung sollte es dem ECS6001 nicht mangeln. Die 600 Watt reichen sogar für ein aktuelles SLI System vollkommen aus. Doch man kann es nicht oft genug sagen – die Watt Angabe sagt nichts über die tatsächliche Leistung aus. Eher sollte man auf die Amperewerte achten. So kann ein hochwertiges 500 Watt Netzteil eher ein leistungsfähiges System versorgen als eine NoName 650 Watt Version.
Die 12 Volt Leitungen, insgesamt vier an der Zahl, bieten maximal 16 Ampere. Zum Vergleich bietet ein 520 Watt Corsair NT zwar 18 Ampere, verfügt dafür aber nur über drei Leitungen. Die 5 Volt Leitung kommt mit 30 Ampere und die 3,3 Volt Leitung mit 24 Ampere daher. Das sollte vollkommen ausreichen. Vor allem die 12 Volt Schiene wird bei aktuellen Systemen immer wichtiger.
Nach Herstellerangaben liegt die maximale Toleranz auf den einzelnen Leitungen bei +/- 5%. Lediglich die
-12Volt Leitung darf um +/- 10% variieren.
Selbst für PC User mit vielen Laufwerken sollte die Luft nicht zu dünn werden. Acht 4Pin Anschlüsse, sechs SATA Anschlüsse mit 3 Volt Leitung, zwei FDD Stecker (durch Adapter) und zwei PCI-E Anschlüsse sollten genug Spielraum bieten. Die PCI-E Anschlüsse sind sogar schon PCI-E 2.0 Ready, d.h. zu den 6 Polen kommen noch zwei weitere hinzu. Diese können optional angesteckt werden.
Die normalen Laufwerksanschlüsse bieten zwei Bügel, die beim Zusammendrücke den Stecker vom entsprechenden Gerät abdrücken sollen. Dadurch lassen sich die oft sehr festsitzende Stecker leichter lösen. Zusätzliche Lüfteranschlüsse bietet das NT leider nicht, wäre aber sicherlich nicht schlecht gewesen.

Das 80plus Logo gibt die Effizienz des Netzteils an..
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Die aufgeklebte Leistungstabelle.

 

 

 

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