TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Home
News
>> Artikel
 Hardware
 Software
 Guides
Berichte
>> Community
 Forum <- Klicken!
 Links
>> Intern
 Impressum
 Kontakt
>> Werbung
 

 


 
> Artikel > Hardwaretest > Cooling > CPU-Kühler Seite 1/2

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: Marcel Reichelt
Testdatum: 01.10.2007

Günstig und gut?
Test: Scythe Kama Cross - CPU Kühler

Obwohl die Leistungsaufnahme aktueller CPUs weiter abnimmt, stellen die Hersteller von CPU Kühler regelmäßig neue Kühlervarianten dem Publikum vor – noch leiser, noch schicker und noch außergewöhnlicher. Rein von der Lautstärke und Kühlleistung können viele HighEnd Kühler schon mit der Wasserkonkurrenz mithalten. Das zeigt uns auch jedes Mal der taiwanische Kühlerschmiede Scythe, der mit dem auf der CeBIT vorgestellten Kama Cross den Markt neu aufmischen möchte. Der Kama Cross soll, dank seiner X Struktur optimal kühlen, dazu noch leise und leicht zu montieren sein.
Ob sich das bewahrheitet wird sich in diesem Review zeigen.

Lieferumfang
Der Kühler wird in einem kleinen Karton ausgeliefert, der das für Scythe übliche Design besitzt. Als Zubehör liegen alle für die Montage nötigen Teile bei, darunter zwei Halterungen für Intel-CPU und eine für AMD.

Der Karton des Kühlers.
Der Kama Cross ausgepackt.
Die mitgelieferten Halterungen.

Außerdem findet man noch eine Tüte Wärmeleitpaste der Marke Silmore, die nicht unbedingt zu den besten zählt, aber für den normalen Betrieb ausreicht.
Eine kleine Montageanleitung (in Deutsch, Englisch und Französisch) gibt bei der Installation des Kühlers Hilfestellung.
Summa summarum – Scythe hat alles Wichtige dem Kühler beigelegt und es gibt daher nichts zu beanstanden.

Der Kühler & Lüfter
Die 530g schwere Kühleinheit zählt nicht gerade zu den leichtesten, ist aber dennoch leichter als der ca. 950g schwere Scythe Infinity (heißt jetzt Scythe Mogen!), den wir ebenfalls schon gestestet haben. Somit ist der Kama Cross auch für Transporte besser geeignet, was für LAN-Partygänger sicherlich interessant sein kann.
Den größten Teil des Kühlers nehmen die beiden Aluminiumelemente oder auch Kühlkörper ein. Es handelt sich dabei um eine Anordnung von zahlreichen Kühlfinnen, die eine besonders große Oberfläche schaffen sollen. Durch die größere Oberfläche kann die Wärme mehr verteilt werden. Auffällig ist der geringe Abstand zwischen den einzelnen Aluminiumplatten, wodurch die Luft weniger gut zirkulieren kann.
Aufgenommen wird die Hitze von einer vernickelten Kupferplatte. Vernickelt deshalb, um das verwendete Kupfer vor Korrosion zu schützen. Die Platte ist sehr plan und sauber verarbeitet. Auf der Oberseite der Platte sitzen drei dicke Kupferheatpipes, durch denen eine spezielle Flüssigkeit fließt. Sie verdampft im Innern der Rohre und leitet dadurch Wärme schnell von der Bodenplatte zu den Kühlkörpern nach oben.
Das Neue an den Heatpipes ist keineswegs die Technik, sondern die besondere Form, die Scythe hier gewählt hat: Kurz nach dem Austreten aus der Bodenplatte, kreuzen sich die Kupferrohre. Durch die neue Anordnung der Heatpipes und der Kühlkörper, ist eine genaue Einordnung des Kühlers recht schwierig. Auf jeden Fall pustet er die Luft durch die Kühlkörper auf die umliegenden Bauteile rund um den Prozessor, das bei den Towerkühlern, z.B. Scythe Ninja oder Infinity, nicht möglich ist. Scythe nennt den neuen Heatpipeaufbau auch X-Struktur.
Von den Maßen her ist er etwas breiter und tiefer als der Infinity, dafür aber bei weitem nicht so hoch.

HIer ist gut die "X-Struktur" der Heatpipes zu erkennen.
Der Kühler von der Seite.
Aus der Bodenplatte führen die Heatpipes nach oben.

Die Kompatibilität zu den verschiedenen CPU Modellen ist vollkommen ausreichend. Es werden alle aktuellen Modelle unterstützt: Intel (Sockel 478, Sockel LGA775) und AMD (Sockel 754, 939,940, AM2). Der Kühler ist also, dank praktischen Montagesystems, vielseitig einsetzbar.
Die drei mitgelieferten Montagemodule werden einfach mit vier Schrauben an der Bodenplatte, genauer gesagt an einem Rahmen, der die Bodenplatte umgibt, verschraubt. Praktisch ist die Möglichkeit, das Modul beliebig zu drehen, was die Kompatibilität zu den verschiedenen Mainboards erhöht.
Zwar ist der Aufwand dieser Montagevorrichtung ein klein wenig höher (im Vergleich zu der des Scythe Infinitys oder Mine Rev. A), aber dafür eben kompatibler und der Luftstrom kann besser ausgenutzt werden.

An diesen Rahmen wird die Sockel-Halterung verschraubt.
Die Bodenplatte des Kühlers kommt sehr plan und poliert daher.
Die Halteklammer für AMD Prozessoren.

Beim beigelegten Lüfter handelt es sich um das bekannte Kaze Jyu Modell, mit einer Größe von 100mm. Er erreicht einen Luftdurchfluss von 42,69 CFM und kann somit fast mit denen von 120mm Fans mithalten. Ermöglicht wird das durch einen kleinen Rotor und großen Rotoblättern. Der Lüfter wird direkt auf den beiden Kühlkörpern befestigt, welche eine spezielle, schwarze Halterung besitzen. Dort wird der Lüfter mit vier Schrauben montiert. Wer der Meinung ist, den 100mm Fan durch einen 120mm ersetzen zu müssen, findet vier weitere Bohrlöcher vor, die eine Installation eines großen Lüfters zulassen.
Erfreulich ist der angegebene Geräuschpegel von 22dB(A), der bei maximalen 1400 U/min erzeugt werden. Etwas näher auf die Geräuschentwicklung des Modells werden wir im Praxistest eingehen.
Angeschlossen wird der Fan über den Standard 3Pin Anschluss. Er kann auch problemlos mit 5 Volt betrieben werden.

Beim Lüfter handelt es sich um eine 100mm Variante.
Der Lüfter dreht sich mit run 1400 U/min.
Der Lüfter lässt sich auch problemlos abschrauben.

Die Verarbeitung aller Teile ist wie gewohnt perfekt. Egal ob Kühler oder Lüfter, alles macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Wie schon angesprochen, ist auch die Bodenplatte äußerst glatt gefertigt.

Die Lüfterhalterung.
Hier der 100mm Lüfter im Vergleich zu einem 120er.

.

 

 

TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
>> Forum
>> Werbung



>> Partner
 

.
TWINSBYTE.de - Das Computer - Onlinemagazin!
Copyright © 2001 - 2008 by twinsbyte.de | design and website by René & Marcel Reichelt
| Impressum | Kontakt |