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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 1/4

Autor: Marcel Reichelt
Fotos: René Reichelt
Testdatum: 05.03.2007

Teufel Systeme vielseitiger machen
Test: Teufel decoderstation 3

Es ist schon etwas Zeit vergangen, als wir das letzte Soundsystem der Marke Teufel im Test hatten. Vor allem die gebotene Leistung zum kleinen Preis hatte uns einfach beeindruckt.
Nun rüstet Teufel sein Portfolio weiter auf und bietet für alle Besitzer eines Teufel 5.1 Soundsystems (oder anderer Marke) ein zusätzliches Gerät. Dabei handelt es sich um die decoderstation 3, die es ermöglicht, sechs Geräte an einem Soundsystem zu betreiben. Aber sie ist noch mehr als ein einfacher Umschalter. Sie kann laut Hersteller normalen Stereo Sound aufwerten und noch einiges mehr. Wie sich das rund 130 Euro teure Gerät wirklich schlägt und was sie noch kann, erfahrt ihr im Testbericht!

Wir möchten uns herzlich bei Teufel Berlin für die schnelle Bereitstellung des Testmusters bedanken!

Lieferumfang
Das kleine Gerät wird in einem herkömmlichen Karten ausgeliefert und ist gut gegen Erschütterungen etc. geschützt.
Nach dem Öffnen des Kartons kommt auch schon das mitgelieferte Zubehör zum Vorschein. Neben der decoderstation legte man ein optisches Digitalkabel mit in den Karton. Dieser Lichtleiter kann zum Beispiel zum Verbinden eines DVD Players mit der Box dienen. Auch einige PC Soundkarten bieten einen optischen Anschluss. Des Weiteren hat man eine Fernbedienung beigelegt sowie ein Netzteil, das die Box mit Strom versorgt. Weitere Anschlusskabel liegen dem Set leider nicht bei, wobei diese normalerweise schon den Boxensets beiliegen.
Damit man auch weiß, wie das Gerät anzuschließen und zu benutzen ist, liegt natürlich eine Installationsanleitung bei.

Der komplette Lieferumfang der decoderstation 3 von Teufel.
Das mitgelieferte optische Kabel dient zur digitalen Verbindung zwischen Quelle und des Decoders.
Das Design konnte uns sehr ünerzeugen.

Allgemeine Merkmale
Die tiefschwarze decoderstation ist etwas größer, vor allem höher als ein externes CD Laufwerk und wird durch den beigelegten Kunststofffüßen senkrecht aufgestellt.
Das komplette Gehäuse ist aus Stahlblech gefertigt. Lediglich die Front ist mit einer Kunststoffblende versehen.
Im oberen Bereich der Vorderseite befindet sich eine zweistellige LED Anzeige. Diese gibt unterschiedliche Informationen für den Benutzer aus, beispielsweise welcher Soundeingang gewählt wird, wie hoch die Lautstärke ist etc. Unter der Anzeige befinden sich vier blaue Leuchtdioden. Sie signalisieren ob sich das Gerät im Standby befindet, AC-3/ DTS, Prologic oder DSP ausgibt.

Die Decoderbox ist nicht gerade groß und passt auf jeden Schreibtisch oder neben dem TV-Gerät.
Eine zweistellige LED Anzeige erleichtert das Bedienen.
Die vier blauen LEDs zeigen die Betriebsart der Box an.

Der restliche Bereich der Front wird von einem großen Drehknopf eingenommen, der mit einem blauen, leuchtenden Ring umgeben ist. Hauptsächlich dient er der Regelung der Lautstärke. Zudem kann man noch das Eingangssignal auswählen, indem der Drehknopf gedrückt wird. Vom Design her ist das Gerät eher unauffällig gehalten und passt optisch zu den Sound-Sets von Teufel. Allerdings sind die blauen Leuchtelemente schon auffallend - vor allem die vier Dioden sind sehr grell, dass sie nachts in kleinen Räumen schon einen kleineren Teil ausleuchten.

Der Drehregler nimmt zwei Funktionen ein: Einmal die Lautstärkeregelung und zum anderen die Auswahl des Eingangsignals.
Schick anzusehen: Der Regler ist blau beleuchtet.
Die komplette Front ist aus Kunsstoff gefertigt, aber dennoch hochwertig.

Von der Front zur Rückseite: Die meisten Anschlüsse tummeln sich auf der Rückwand der Box. Wobei noch ein Anschluss an der Front vorzufinden ist.
Die „decoderstation 3“ bietet, wie bereits oben erwähnt, sechs Anschlüsse zum Einspeisen von Tonsignalen. Drei Anschlüsse sind zum Anstöbseln digitaler Geräte gedacht. Darunter fällt ein optischer Eingang an der Front, einer auf der Rückseite und noch ein koaxialer Eingang. Für die beiden optischen Eingänge kann das mitgelieferte Faserkabel verwendet werden. Soll der Koax-Anschluss verwendet werden, wird ein zweipoliges Cinch Kabel benötigt (Mono), das dann die digitalen Signale überträgt. Hauptsächlich sind diese Anschlussmöglichkeiten für S/P-DIF (Sony/Philips Digital Interface) Geräte, also DVD Player, Spielekonsolen und PCs gedacht, da sie meist mehrkanaligen Sound ausgeben.
Bei den optischen Anschlüssen (auch TOSLINK genannt) geschieht die Übertragung per Lichtsignale. Diese werden durch eine kleine Diode vom Ausgabegerät ausgesendet und dann, in unserem Fall von der „decoderstation“ aufgenommen. Großer Vorteil dieser Methode ist, dass die Lichtsignale kaum anfällig auf Störungen sind z.B. elektrischer oder magnetischer Art. Heutige optische Kabel sind nicht aus Glasfaser, sondern aus einen transparenten Kunststoff - PMMA oder Polycarbonat. Dadurch lassen sich die Kabel besser biegen, verfügen aber über eine größere Dämpfung, daher ist die Länge begrenzt.
Beim Koax-Anschluss handelt es sich um einen einfachen, zweipoligen Cinch Anschluss. Hier kann, wie oben erwähnt, normales Cinchkabel verwendet werden. Innen ist das Kabel ähnlich aufgebaut, wie ein Antennenkabel.

Auch an der Vorderseite ist ein optischer Eingang zu finden.
Im oberen Bereich sind weitere digitale Anschlüsse vorfindbar.
Die komplette Rückseite.

 

 

 

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