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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 2/6

Mainboard
Bedingt durch die Bauform des Gehäuses können lediglich Micro ATX Mainboards verbaut werden. Diese sind wesentlich kompakter als herkömmliche ATX Boards und bieten daher auch weniger Erweiterungssteckplätze. Dennoch mangelt es diesen Modellen meist nicht an Features, so auch nicht dem eingebauten ASUS M2N-VM DH.
Als Chipsatz kommt hier der nVidia nForce 430 MCP zum Einsatz. Dieser IGP-Chipsatz ist vor allem für Office oder nicht ganz so anspruchsvolle Rechner gedacht. Die Ursache liegt darin, dass es sich dabei um einen Chipsatz mit integrierter Grafik handelt – in diesem Fall um eine Geforce 6100 Grafikeinheit. Wichtig für HTPCs ist vor allem die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von Videoinhalten, wie z.B. MPEG2 oder WMV. Allerdings spielt bei diesem Rechner die integrierte Grafikeinheit keine so große Rolle, da Besser-Leise auf eine externe Grafiklösung setzt. Daher verzichten wir auf eine weitere Beschreibung der 6100.
Wichtig neben der Grafikausgabe ist auch die Wiedergabe von Sound. Der verbaute Realtec Audiochip unterstützt den HD-Audio-Standard, womit schon mal eine gute Voraussetzung für eine gute Klangwiedergabe gegeben ist. Leider fehlt eine Dolby- oder DTS-Unterstützung, die aber durch eine bessere Soundkarte nachgerüstet werden könnte. 8 Kanäle sollen für den nötigen Surroundsound sorgen.
Ebenfalls sehr wichtig bei HTPCs ist die Hitzeentwicklung. Der Chipsatz basiert auf der 90nm Technik, wodurch sich die Wärmeentwicklung in Grenzen hält. So kann man auf aufwändige Heatpipes und Lüfter verzichten. Auf dem Board ist daher lediglich ein flacher, silberfarbener Alukühler zu finden.

...
Der DVI Anschluss stammt von der onboard verbauten Grafikkarte. Rechts daneben ist der WLAN-Antennen Anschluss.
Das gesamte I/O Panel.

Weitere Ausstattungsmerkmale sind der Firewire 400 Anschluss. Er bietet die Möglichkeit Inhalte von Camcordern oder anderen Geräten schnell auf den Rechner zu überspielen. Als Pendant stehen dem Nutzer natürlich auch USB Anschlüsse zur Verfügung. Das Mainboard bietet insgesamt acht an der Zahl. Genutzt werden davon allerdings nur sechs. Vier sind bereits durch das I/O Panel zugänglich und zwei noch mal durch Frontanschlüsse am Gehäuse.
Festplatten werden mit SATAII bzw. SATA-300 angesprochen. Auch ein eSATA Port steht zur Verfügung. Er ermöglicht das Anschließen von externen SATA Geräten, wie z.B. Festplattengehäuse. Sogar ein Raidcontroller ist auf dem kleinen Board verbaut, der in unserer Version nicht zum Einsatz kommt (da nur eine Festplatte verbaut ist). Wer ältere Laufwerke zusätzlich verbauen möchte, kann noch den vorhandenen ATA-133 bzw. IDE Anschluss nutzen.

Für die Speicheraufrüstung können die vier vorhandenen Speicherbänke genutzt werden. Sie können maximal 8GB DDR2 800/ 667/ 533 Speicher aufnehmen.
Erwähnenswert sind noch die vorhandenen Erweiterungsslots. Das Board bietet einen PCI Express x16 Slot für aktuellste Grafikkarten sowie einen PCI-E x1 und zwei herkömmliche PCI Slots.
Neben der 10/100/1000er onboard Netzwerkkarte, ist sogar eine Wireless-LAN Karte auf dem Board intregiert. Daher liefert ASUS eine spezielle kleine Stummelantenne mit, die einfach an den vorgesehenen Anschluss angeschraubt werden muss. Ein ca. 40cm langes Kabel lässt eine gute Platzierung der Antenne zu. Es werden alle aktuellen WLAN Standards bis 802.11g unterstützt – also maximal 54Mbit/s. Der neue 300MBit Draft-N Standard ist so leider nicht möglich. Möchte man HD-Inhalte übertragen, sollte das vorzugsweise per Netzwerkkabel oder einer schnellerem WLAN Karte erfolgen.

Bei diesem kleinen Kasten handelt es sich um einen IR Empfänger für die beigelegte Fernbedienung.
Die Minifernbedienung - die wichtigsten Funktionen lassen sich hiermit steuern.
Eine kabelgebundene WLAN Antenne lässt einen besseren Empfang zu.

Das M2N Board ist speziell aus der Digital Home Serie, die besonders für HTPCs oder Multimediarechner gedacht ist. Zudem trägt das Board das AMD Live! Ready Logo. Es weist lediglich darauf hin, dass es kompatibel zur Windows Media Center Edition ist und Komponenten für „wohnzimmertaugliche“ PCs aufnehmen kann.
Als kleines Schmankerl legt ASUS daher noch eine Minifernbedienung bei, mit der man die wichtigsten Funktionen, wie die Steuerung von Musik, Videos etc. und auch Programme aufrufen kann. Dabei ist sie dennoch sehr handlich und kann leicht überall verstaut werden. Sie wird auch von Windows MCE unterstützt. Ein spezieller USB Empfänger wird ebenfalls mitgeliefert.

Technische Daten im Überblick

Modell:
ASUS M2N-VM DH
Formfaktor: Micro-ATX
Chipsatz: NVIDIA GeForce 6100 / nForce 430
Sockel: AM2
Speicher: 4x DDRII, DualChannel, PC800, PC667, PC533
Erweiterungsslots: 1x PCI-E x16, 1x PCI-E x1, 2x PCI 32-Bit
Anschlüsse: 1x IDE 133, 4x SATA-300 (RAID)
Audio: ADI AD1988 8-Kanal High Definition Audio CODEC
I/O Anschlüsse:
1 x VGA/RGB out
1 x VGA/DVI-D out
1 x PS/2 Keyboard
1 x PS/2 Mouse
1 x RJ45
4 x USB 2.0/1.1
1 x IEEE1394a
1 x External SATA port
1 x S/PDIF Output
1 x WiFi-AP Solo antenna jack
8-Channel Audio I/O
Besonderheiten: W-Lan, Fernbedienung, AMD Live! Ready

Grafikkarte
Neben der integrierten Geforce 6100 Grafiklösung, die in Sachen 3D Performance im LowEnd Bereich anzusiedeln ist, verbaute Besser-Leise auch eine schnellere Karte, nämlich eine Geforce 8800GTS der Marke Club3D. Dabei handelt es sich um das neue G92 Modell, das mit 512MB Speicher daherkommt und um einiges schneller ist als die alte G80 Version. Der Fertigungsprozess ist auf 65nm gesunken. Im Gegenzug konnte die Taktfrequenz des Prozessors auf 650MHz angehoben werden. Der Speicher ist mit 970 MHz getaktet und per 256 Bit Interface angebunden.
Wie auch schon der Vorgänger bietet die Karte DirectX 10 und SmartShader 4.0 Unterstützung.
Soweit die inneren Werte – rein äußerlich präsentiert sich die Grafikkarte mit den Standardanschlü‚ssen. Darunter fallen zwei DVI Anschlüsse und eine S-Video Buchse. Die verbaute Slotkühllösung sorgt für ausreichend frische Luft und das auch noch relativ leise. Das gesamte Grafikkartendesign hält sich an nVidias Referenzdesign. Man sieht nur noch relativ selten eigene Versionen von Grafikkartenherstellern.
Performancetechnisch ordnet sich die 8800GTS 512 im HighEnd Segment ein. Sie liegt in aktuellen Tests recht knapp hinter der 8800 Ultra, womit sogar die 8800GTX den Kürzeren ziehen muss. Wie sich die Karte in der Praxis verhält, wird sich zeigen.

.Geballte Power: Die 8800GTS 512 Grafikkarte mit nvidia Chip bietet ordentlich Power.
Die Grafikkarte nimmt zwei Erweiterungsslots in Anspruch.
Obwohl die Karte recht lang ist, passt sie gut in das gewählte Gehäuse hinein.


 

 

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