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> Artikel > Hardwaretest > PC-Komponenten > Diverses Seite 3/6

Die Laufwerke
Die verbaute Festplatte stammt aus der sehr beliebten HD501LJ Serie von Samsung. Die Festplatte zeichnet sich vor allem durch die angenehme Laufruhe und dennoch hohe Transferraten aus. Zudem hält sich die Hitzeentwicklung in Grenzen.
Die Speichergröße liegt bei 500 GB, wobei effektiv „nur“ 454,9 GByte zur Verfügung stehen. Wie bei allen anderen aktuellen Modellen kommt auch bei dieser Version Perpendicular Recording zum Einsatz. Durch eine senkrechte Anordnung der einzelnen magnetischen Elemente konnte nicht nur die Speichergröße auf bis aktuell 1TB erhöht werden, sondern auch die Datenrate konnte gesteigert werden, da die Daten näher beieinander liegen.
Die einzelnen Datenscheiben drehen mit 7200 U/min und als Schnittstelle dient ein SATA II 300 Anschluss zum Mainboard. In diversen Tests anderer Magazine zeigte sich das Modell als besonders schnell. Datenraten von über 60MB/s waren problemlos möglich.
Zudem beherrscht die Platte Native Command Queuing (NCQ). D.h., dass die Festplatte Lese- und Schreibanfragen in der Reihenfolge so abarbeitet, dass möglichst wenig Kopfbewegungen notwendig sind.
Besser-Leise verbaute die Platte in einem Zalman Heatpipe ZM-2HC2 Kühler und Entkoppler. Dadurch kann die Lautstärke nochmals gesenkt und die Kühlung verbessert werden. Nachteil: Die Festplatte kann nicht im dafür vorgesehenen 3,5“ Schacht im Gehäuse verbaut werden und belegt daher einen 5 ¼“ Laufwerksschacht.

Die eingebaute Samsung Festplatte zählt zurzeit mit zu den beiebtesten Platten.
Zur Kühlung und zur Geräuschdämmung ist die HD501LJ in einen spezielle, entkoppelten Rahmen verbaut.
Hier gehts eng zu: Die zahlreichen Kabel hinter den Laufwerken.

Als DVD Laufwerk/ Brenner wurde der LG GSA-H62N verbaut. Er brennt DVD +/- Rohlinge mit 18facher Geschwindigkeit. Wiederbeschreibbare Rohlinge (Minus-Medien) brennt er mit 6fach, Plus-Medien mit 8fach. Normale CD-Rohlinge können standardmäßig mit 48facher Geschwindigkeit beschrieben werden. Zwar sind schon schnellere DVD Brenner auf dem Markt, dafür zeichnet sich der LG Brenner durch eine gute Medienkompatibilität und die geringe Geräuschentwicklung aus. LightScribe oder andere Beschriftungstechniken unterstützt der Brenner nicht, wobei das auch eher im Hintergrund stehen sollte. Einen kompletten DVD-R Rohling beschreibt der Brenner in ca. 5 Minuten. Die Daten werden per S-ATA übertragen, wodurch das dicke IDE-Kabel entfällt.

Netzteil, Kühlung & sonstige Komponenten
Da es sich hier um ein HTPC handelt, sollte auch der Stromverbrauch im Vordergrund stehen. Besser-Leise setzte hier auf ein Seasonic 500 Watt Netzteil. Es handelt sich dabei um die Energy Plus Serie 80Plus. Der Wirkungsgrad des Netzteils soll bei maximal 85% liegen, was im aktuellen Netzteilmarkt nicht wenig ist. Je höher der Wirkungsgrad eines Netzteils ist, desto weniger Leistung wird nutzlos in Hitze umgewandelt und der Verbrauch sinkt. Daher können meist billige NoName Modelle mit hohen Wattangaben keine HighEnd-Systeme ordentlich mit Strom versorgen. Ein Markengerät mit schwächerer Wattangabe kann hier wesentlich besser und effizienter arbeiten. Zudem ist nicht die Watt-Angabe entscheidend, sondern eher die Stromstärken, also die Ampere-Angaben auf dem Netzteil.
Ein 120mm Lüfter soll für eine leise Kühlung sorgen. Die zahlreichen Anschlüsse sprechen für eine gute Erweiterbarkeit. So bietet das Seasonic neun Molex Anschlüsse, sechs SATA Stecker und noch weitere nützliche Anschlüsse – beinahe zu viel für das kleine Gehäuse, da man sie kaum nutzen kann.

Der CNPS 8700 Kühler bietet, trotz seiner niedrigen Bauhöhe, eine gute Leistung.
Ganz schön knapp - viel breiter dürfte der Zalman Kühler nicht mehr sein,

Gekühlt wird der 4600+ durch einen Zalman CNPS 8700 LED Kühler. Der reine Kupferkühler wiegt 480g und soll durch eine angenehme Laufruhe punkten. Die blaue LED Beleuchtung ist zudem noch ein netter Hingucker. In Sachen Leistung zählt der Zalman zwar nicht zu den besten, dafür bietet er trotz seiner niedrigen Bauhöhe, die hier auch erforderlich ist, eine gute Leistung. Die Geräuschentwicklung liegt zwischen 17,5 bis 33 dB(A). Die Drehgeschwindigkeit liegt dabei zwischen 1150 bis 2300 U/min. Bei niedriger Drehzahl kann der Kühler auf jeden Fall als "leise" eingestuft werden.
Besser-Leise hat den Lüfter auf eine feste Drehzahl begrenzt, wie auch den Grafikkarten- und Gehäuselüfter. Lediglich das Netzteil regelt den verbauten Lüfter individuell.

Ganz zum Schluss sei noch etwas zum Arbeitsspeicher gesagt. Hier wurde Markenspeicher von Samsung verbaut, der mit 800MHz getaktet ist und im CL5 Modus läuft. Insgesamt wurden zwei Riegel mit je einem Gigabyte in das System verbaut, die im DualChannel Modus laufen.

Äußeres & Gehäuse
Wichtiger Grund für einen Kauf oder Nichtkauf ist das Aussehen des Gehäuses. Gerade bei Wohnzimmer-PCs muss das Äußere des Rechners zum Umfeld passen. Vor allem darf es nicht zu flippig und zu groß daherkommen. Das verwendete Aerocool AeroCube Alu-Gehäuse erfüllt die genannten Kriterien, doch gerade die Größe ist, unserer Meinung nach, an der Grenze. Viel größer dürfte das Gehäuse auf keinen Fall sein. Besser geeignet für HTPCs sind sowieso flachere Gehäuse, die man gut in einem Schrank/Rack unterbringen kann. Eher geeignet ist das Gehäuse für den nächsten Besuch einer Lan-Party, da es schön kompakt und mit seinen leichten 2,9 kg gut zu transportieren ist.
Es bietet Platz für zwei 5 ¼“ Laufwerke und drei 3,5“ Festplatten. Wie schon beim Mainboard beschrieben, können lediglich Micro ATX oder Mini-ITX Platinen verbaut werden. Dafür passen aber normale ATX Netzteile hinein.
Das gebürstete Aluminium ist komplett in schwarz gehalten und daher recht anfällig für Schmutz und Fingerabdrücke. Die massive Front macht einen qualitativ hochwertigen und vor allem stabilen Eindruck. Dafür wirkt der Rest des Gehäuses etwas instabil. Beim Anheben des Rechners merkt man, wie sich das Gehäuse leicht verzieht, was vielleicht doch gegen einen Einsatz auf LANs sprechen würde. Im Deckel und in den beiden Seitenwänden sind Acrylscheiben eingelassen, die einen Blick in das Innere zulassen.

Die Sichtfenster bieten nicht nur tagsüber einen Blick ins Innere - auch Abends leuchtet der blaue CPU Kühler das Gehäuse aus.
Die drei Fan Regler - leider haben sie keine Funktion.
Die Qualität des Gehäuses kann leider nicht voll überzeugen. Es ist sehr instabil.

 


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