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> Artikel > Hardwaretest >Gehäuse und Zubehör > Gehäuse Seite 1/3

Autor: Sebastian Heinrich
Fotos: Sebastian Heinrich
Testdatum: 28..2008

Gut und günstig
Test: GIGABYTE iSOLO 210 – Midi-Tower

Seit einiger Zeit bietet GIGABYTE nicht mehr nur Mainboards und Grafikkarten ein, sondern bemüht sich auch auf dem Markt für Computerzubehör zu behaupten. Dafür bringt der Hersteller neben CPU-Kühlern regelmäßig neue Gehäuseserien auf den Markt, die meist für sehr unterschiedliche Zielgruppen ausgelegt sind. Anfang des Jahres durften wir euch den geräumigen und praktischen GIGABYTE 3D Full Tower Mars vorstellen, der bereits mit sehr guten Noten und einem Kauftipp unseren Teststand verlassen durfte. In diesem Testbericht möchten wir euch das iSOLO 210 Gehäuse vorstellen, das als Miditower mit deutlich kompakteren Abmaßen aufwartet, aber dennoch einige Merkmale besitzt, die der 3D Full Tower Mars bietet.

Unseren Dank für das GIGABYTE iSOLO 210 möchten wir an dieser Stelle an den Online-Shop Caseking.de richten.

Lieferumfang
Im Innenraum des iSOLO findet sich ein Zubehörpaket, welches neben Mainboardabstandshaltern, ein paar wenigen Schrauben und Montagehilfen für Kabel noch das GIGABYTE-übliche Microfasertuch und sechs Schienen zur Festplattenmontage beinhaltet. Dem Karton liegt zusätzlich noch ein ausführliches und mehrsprachiges Benutzerhandbuch bei. Als zusätzliches Zubehör sind im Innenraum bereits zwei 120mm Lüfter verbaut, die im Innenraum für einen konstanten Luftstrom sorgen.

Allgemeines
Der Korpus des GIGABYTE iSOLO 210 wurde aus einem, für Gehäuse dieser Preisklasse üblichen, 0.7 mm Stahlblech gefertigt. Für die Front kommt zusätzlich Aluminium, Stahllochblech und Kunststoff zum Einsatz. Dank der kompakten Abmaße von 200mm x 440mm x 480mm (BxHxT) kommt das iSOLO auf schlanke 7,5 kg und ist damit noch gut für den Einsatz als LAN-Gehäuse geeignet.

Die Front setzt sich aus einem dunkelgrau beschichteten Aluminiumrahmen und einem schwarzen Lochblech zusammen. Der Rahmen ist an den Kanten mit großen Fasen versehen, an denen das blanke Aluminium sichtbar ist. Dadurch entsteht ein edles Finish.
Auch die Frontblenden wurden aus dem schwarzen Lochblech hergestellt, wodurch sie sich gut in die Front einfügen und das Design nicht stören. Problematisch könnte das Lochblech-Design nur beim Integrieren von Laufwerken in die Front werden. Wer ein stimmiges Gesamtbild möchte sollte sich schwarze Laufwerke kaufen oder die Laufwerke mit einem Stealth-Mod versehen. Eine Laufwerksblende, wie man sie von anderen Gehäuseherstellern kennt wird von GIGABYTE derzeit nicht angeboten.
In den Miditower können bis zu fünf 5,25“ Laufwerke und zwei externe 3,5“ Laufwerke eingebaut werden. Trotz der kompakten Abmaße ist also für genügend Platz gesorgt, um auch aufwändigere Systeme im iSOLO einzubauen.

Für den untersten Bereich der Front wurde kein Lochblech, sondern ebenfalls gebürstetes, dunkelgrau beschichtetes Aluminium verwendet, welches auch das GIGABYTE Chassis Logo trägt.
Der Übergang von Lochblech zu Aluminium wurde mit dem Powertaster und allen Frontanschlüssen versehen. Der Taster ist aus einem Chromfarbenen Kunststoff gefertigt und besitzt ein Power-Logo aus einem transparenten Kunststoff. Dieses wird von der Power LED im Betrieb blau beleuchtet. Ein Resettaster fehlt dem iSOLO 210. Da dieser eher selten benötigt wird ist es mittlerweile bei vielen Herstellern üblich diesen einzusparen.
Als Frontanschlüsse bietet das Gehäuse dem Benutzer auf der linken Seite des Powertasters zwei USB 2.0 Anschlüsse und auf der rechten Seite zwei Audioanschlüsse sowie ein Firewire 400 Port.
Taster und Anschlüsse wurden beim iSOLO im unteren Gehäusebereich verbaut. Für diejenigen, die das Gehäuse auf den Schreibtisch stellen möchten ist dies von Vorteil, da auch Geräte mit kurzem Kabel während der Verbindung mit dem PC auf dem Schreibtisch liegen können. Für Anwender, die den Rechner unter dem Schreibtisch positionieren kann die Position der Frontanschlüsse allerdings problematisch werden, da das angeschlossene Gerät eventuell auf dem Boden liegen muss.
Die Seite der Front ist mit zahlreichen Schlitzen versehen, durch die der hinter der Front eingebaute Lüfter die nötige Luft ansaugen kann.

 

 

 

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