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> Artikel > Hardwaretest >Gehäuse und Zubehör > Gehäuse Seite 2/3

Während die rechte Seitenwand, dessen Stahlblech an der hinteren Seite zu einer Griffmulde umgeformt wurde, keine Besonderheiten aufweist besitzt die linke Seitenwand ein Window aus einem grauen Stahl-Mesh. Dieses ist von einem Kunststoffrahmen umgeben, den man auch beim kürzlich von uns getesteten 3D Tower Mars finden konnte. Beim Mars ist dieser Rahmen zusätzlich mit einem Hebel zum Öffnen der Gehäusewand versehen. Darauf hat GIGABYTE beim iSOLO 210 verzichtet. Im unteren, linken Bereich des Rahmens findet sich aber auch wieder der Gehäusename.
Mit Hilfe der Widerhaken des Rahmens wird das Mesh an der Seitenwand fixiert. Das Mesh ist nicht mit einer Plexiglasscheibe hinterlegt, so dass Staub ins Gehäuseinnere gelangen kann. Vorteilhaft ist die luftdurchlässige Seitenwand natürlich bei der Kühlung. Ein weiterer negativer Aspekt dieser Seitenwand ist, dass Laufgeräusche von Lüftern und Laufwerken ebenfalls nahezu ungehindert durch die Seitenwand gelangen und nur eine geringe Dämmung der Geräusche stattfindet. Man sollte also darauf achten leise Komponenten und Lüfter im iSOLO zu verbauen um störende Betriebsgeräusche zu vermeiden, da eine nachträgliche Dämmung mithilfe von Dämmmaterial im linken Seitenbereich nicht möglich ist.

Beide Seitenwände sind über Thumbscrews mit dem Gehäuse verschraubt. Löst man diese kann man beide Seitenwände einige Zentimeter nach hinten ziehen und anschließend seitlich abnehmen.

Bevor wir auf den Innenraum zu sprechen kommen möchten wir uns noch kurz der Rückseite widmen. Von hinten betrachtet fallen zwei Dinge am iSOLO auf: rückseitig sitzt ein 120mm Lüfter, der die Luft auf Höhe des Prozessors absaugt. Und im unteren rechten Bereich sitzen zwei Durchführungen für Schläuche oder Kabel, die sehr praktisch sein können, wenn man eine externe Wasserkühlung zur Kühlung der im iSOLO eingesetzten Hardware verwenden möchte. Man hat also gut mitgedacht und vielleicht ist das ja auch ein Zeichen dafür, dass GIGABYTE demnächst auch eine eigene externe Wasserkühlung auf den Markt bringen wird. Wir sind gespannt.

Von unten betrachtet besitzt das iSOLO keine Besonderheiten. Vier schicke Füße im Aluminiumdesign sorgen dank einer Gummierung für sicheren Stand und nehmen zusätzlich leichte Vibrationen auf.

Innenraum und Kühlung
Das Innere des iSOLO hält einige praktische Dinge bereit. Zum Einen sind alle fünf externen 5,25“ sowie alle externen 3,5“ Laufwerkseinschübe mit schraubenlosen Montagetools vorbereitet. Zum anderen wird auch für Festplatten und Erweiterungskarten eine schraubenlose Montage bereitgestellt. Die Festplatten müssen hierfür lediglich – wie schon in vielen Gehäusen zuvor zu finden war – mit Schienen bestückt und in den Käfig eingeschoben werden. Dieser ist praktischerweise um 90° gedreht, so dass die Festplattenmontage erleichtert wird.

Das schraubenlose Design der Erweiterungsslots ist zwar praktisch, bürgt allerdings auch negative Seiten, denn mit einigen Erweiterungskarten kann es hierbei zu Problemen kommen. Dann muss auf die Montagehilfe verzichtet werden und es müssen wieder Schrauben eingesetzt werden um die Erweiterungskarten zu fixieren. Diese Möglichkeit bietet das iSOLO seinem Besitzer glücklicher Weise weiterhin.
Als Miditower kann das iSOLO 210 natürlich ATX und µATX Mainboards aufnehmen. Die zur Montage benötigten Abstandshalter sind im Zubehörpaket enthalten.
Von der Front aus läuft ein Kabelstrang in den Gehäuseinnenraum. Die verschiedenen Anschlüsse können mit dem Mainboard bzw. dem Netzteil verbunden werden, um Frontanschlüsse, Powertaster und Lüfter funktionstüchtig zu machen. Das Kabel des Powertasters ist etwas kurz geraten und reicht von den Laufwerkskäfigen nur etwa 10cm ins Gehäuseinnere. Man sollte also darauf achten, wo die entsprechenden Anschluss-Pins auf dem eigenen Mainboard sind. Bei ungünstiger Lage muss man das Kabel des Gehäuses eventuell verlängern.


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Seite 2: Verarbeitung, Fazit

 

 

 

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