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> Artikel > Hardwaretest >Sonstiges Seite 2/4

Ein Einsatzgebiet, wo die Karte zum Einsatz kommen kann, sind Internet-Cafes oder Schulen. Denn gerade hier werden die Rechner oft auf eine harte Probe gestellt. Die Schüler installieren Software, löschen vielleicht versehentlich Daten oder der Benutzer im Internet-Cafe öffnet gerade seine mit Viren verseuchte Email.
Müsste man alle Rechner von Hand in den Ausgangszustand zurücksetzen, hätte man sicherlich einiges zu tun. Mit Juzt Reboot sollte ein Neustart genügen. Ob sich das auch bewahrheitet, werden wir im Praxisteil erfahren.
Generell kann man sagen, dass die Karte ihre Funktion eher darauf richtet, das System bzw. Betriebssystem sauber zu halten. Zur Sicherung von Daten wie Bilder, Emails oder andere Sachen ist es eher nicht gedacht. Solche Daten sollten dann ausgelagert werden. Dazu aber später mehr!

Die Gerätschaft bietet dabei unterschiedliche Arten der Sicherung an. Unter anderem sei hier die „Instant Restore Boot Partition“ zu erwähnen. Diese kommt den beschriebenen Beispielen schon recht nahe. Nach anlegen eines Backups kann dieses, je nach Konfiguration, wiederhergestellt werden – bei jedem Neustart, täglich, wöchentlich usw.
Stellt man den Restore-Typ auf „manuell“ bestimmt der Nutzer selbst, wann er sein System wieder im Originalzustand haben möchte.
Wurde der Rechner dann einmal wiederhergestellt, sind alle vorherigen Änderungen verworfen. Möchte man das vermeiden, steht dem Nutzer „Backup Restoration Boot Partition“ zur Verfügung. Nach jeder Wiederherstellung wird der vorherige Zustand in einem Puffer abgelegt. So ist ein Zurückkehren zum anderen Zustand möglich.

Welche Funktion diese zwei DIP Schalter aufweisen, konnten wir leider nicht herausfinden.
Der IC Baustein ist das größte Bauelement auf der kleinen Platine.
Die Rückseite...

Auf der Juzt-Reboot Verpackung wird zudem die Möglichkeit einer BIOS Sicherung angesprochen. So kann der Zustand des CMOS ebenfalls mit einem Backup gesichert werden. Nimmt man eine Änderung am BIOS vor, kann Juzt-Reboot die alten Konfigurationen wieder aufrufen. Fraglich ist, ob man so auch ein defektes Bios wieder zum Laufen bringen kann. Wir halten das eher für unwahrscheinlich.

Die letzten zwei Funktionen sind für Administratoren sehr praktisch. So kann man mit dem Gerät bis zu drei Festplatten gleichzeitig kopieren. Auch lässt sich ein Backup über das Netzwerk mit Hilfe des Net-Clone Tools einspielen. Dabei können komplette Festplatten oder auch einzelne Daten übertragen werden. Voraussetzung für die Funktion ist eine Netzwerkkarte mit entsprechenden DOS Treibern.

Installation und Inbetriebnahme
Nun geht es langsam aber sicher an das Eingemachte – die Installation. Jeder, der schon mal eine Steckkarte in seinen Rechner eingebaut hat, sollte auch mit der Installation von Juzt-Reboot keine Probleme haben. Auch Anfänger können sicherlich nach ein wenig Überlegung die Karte leicht installieren.
Hat man die kleine Steckkarte in einen freien PCI Steckplatz eingesetzt, kann der PC nun eingeschaltet werden. Da es sich hier um Hardware handelt, klinkt sich die Karte direkt in das System ein und bringt eine Meldung auf den Bildschirm, dass man die mitgelieferte Treiber CD einlegen soll. Das weitere Vorgehen beschreibt das Handbuch recht ausführlich.
Es ist sehr wichtig, welche Art der Installation man auswählt. Wählt man beispielsweise „Express“ bleiben alle Daten und Partitionen auf der Festplatte erhalten. Bei „Reserve C“ sieht das ganz anders aus. Alle Partitionen, bis auf das Laufwerk C, werden gelöscht.

Das Installationsmenü.
Die Angabe des Puffers: Bei unserer Version kann der Puffer bis 2GB groß sein.
Das Optionsmenü nach der Installation. Hier können alle möglichen Einstellungen vorgenommen werden.

Möchte man auf Nummer sicher gehen, wählt man die erste Variante. Hier wird man nun aufgefordert die Puffer Größe anzugeben. Diese kann bei der neuen Juzt-Reboot Version bis zu 2GB betragen. Im Puffer werden alle Veränderungen, die am System vorgenommen wurden gespeichert. D.h. hat man mal ein Backup des Systems angelegt und installiert anschließend neue Anwendungen, werden diese zunächst im Puffer abgelegt. Arbeitet man z.B. im Supervisior-Modus werden alle Eingaben etc. sofort übernommen. Im User-Modus verbleiben die Daten allerdings im Puffer. Erst nach dem Erstellen eines neuen Wiederherstellungspunktes werden die Änderungen übernommen.

In Windows muss lediglich ein Treiber eingespielt werden, was nach kürzester Zeit erledigt ist.

 

 

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