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> Artikel > Hardwaretest > Sonstiges > Multimedia Seite 3/6

Als Ausgänge dienen unsymmetrische Cinch Buchsen, die mit dem heimischen Verstärker oder auch aktiven Boxen verbunden werden können. Dies ist der Standard, welcher sich seit Jahren etabliert hat. Freunde des digitalen Zeitalters freuen sich über einen optischen S/P-SIF (TOS-Link) Ausgang. Wenn Sie einen digitalen Dolby-Surround Receiver besitzen ist es wohl eine willkommende Alternative zum Cinch-Anschluss, da die D/A- Wandlung erst im Receiver stattfindet. Dies lohnt sich aber nur bei hochwertigen Geräten, ansonsten dürften sich kaum Unterschiede bemerkbar machen. 5.1 Sound steht nicht zur Verfügung, welches aber auch unlogisch wäre, da Stereo immer noch am weitesten verbreitet ist und dies sowieso nicht bei MP3s, Internetradio und Podcasts gebraucht wird.
Zur Konnektivität nach Außen lassen sich zwei Netzwerkanschlüsse finden – einerseits einen WLAN Adapter und andererseits ein RJ45 (10/100 Mbit) für den kabelgebundenen Betrieb.
Was natürlich die Flexibilität des Gerätes erhöht ist die Verbindung per WLAN. Wie beim Noxon2audio lässt sich die Antenne bei Nichtverwendung abschrauben oder durch eine bessere austauchen. Dies ermöglicht der genormte SMA – Schraubverschluss.


Die Rückseite des Noxon.
Neben Cinch Anschlüsse steht auch ein optischer Ausgang zur Verfügung.
Der goldene Anschluss ist für die WLan Antenne vorgesehen. Der 75 Stecker dient zum Empfang von FM Radio.

In Sachen Übertragung steht per Funk eine Bandbreite von 54 Mbit/s zur Verfügung. Dies reicht vollkommen für Streams aus, welche meistens nicht mehr als 192Kbit/s besitzen. Auch qualitativ hochwertigere MP3s jenseits von 256Bit können da problemlos wiedergegeben werden. Auch ist die problemlose Integration in schnellere oder langsamere WLAN-Netzwerke möglich.

Die kleine WLAN Antenne - dank des SMA Schraubverschlusses kann sie problemlos gegen eine bessere ausgetauscht werden.
Hinter dieser Klappe verbergen sich weitere Anschlüsse...
...ein Kopfhörerausgang, sowie eine USB 2.0 Buchse.

Natürlich spielt bei drahtlosen Verbindungen die Sicherheit eine große Rolle. Terratec‘s Noxon unterstützt den WEP-Standard bei dem eine Verschlüsselung mit 64 oder 128 Bit möglich ist. Das aktuellere WPA/WPA2 Protokoll wird ebenfalls unterstützt.
Der Player kann ohne Probleme in das vorhandene Netzwerk integriert werden, worauf wir aber später näher eingehen. Wenn kein WLAN-Router oder Access-Point zum Einsatz kommt, aber Sie dennoch in den Genuss des drahtlosen Musikhörens kommen wollen, gibt es die Möglichkeit eine direkte Verbindung mit dem PC oder Laptop herzustellen – auch Ad-Hoc Netzwerk genannt.
Für den eingebauten analogen FM Tuner steht an der Rückseite ein 75 Ohm Stecker zur Verfügung. Hier kann entweder die mitgelieferte Wurfantenne oder eine eigene angestöbselt werden.
Aber das war noch nicht alles, was an Anschlüssen geboten wird. Auf der rechten Seite befindet sich eine kleine unscheinbare weiße Klappe. Wenn man diese öffnet kommen noch ein Kopfhörerausgang (3mm Miniklinke) und ein USB-Anschluss zum Vorschein. Besitzer von hochwertigeren Kopfhörern werden vielleicht einen 6.3mm Klinkenanschluss vermissen, zum Glück werden meistens passende Adapter zu den Kopfhörern mitgeliefert. Der vorfindbare USB 2.0 Port bietet den Vorteil, dass MP3-Player und externe Festplatten mit Musikinhalten mit dem Noxon verbunden werden können. Es kann direkt auf die gewohnte Ordnerstruktur des verbundenen Gerätes zugegriffen werden. Wichtig ist, dass der jeweilige Stick oder Festplatte im FAT32 Format vorliegt.
Kleiner Wermutstropfen, leider rastet die Klappe nicht richtig ein, sondern fällt manchmal zu, hier hätte man sich vielleicht eine elegantere Lösung ausdenken können.
Auf der Unterseite befindet sich unscheinbar die Buchse des optional erhältlichen Lautsprechers. Dabei handelt es sich um ein 2.1 Lautsprechersystem mit einem separaten Lautstärke-, Höhen- und Bassregler. Zwei 1,5“ Tweeter bieten eine Leistung von 4 Watt. Für die notwendigen Tiefen sogt ein 3“ Subwoofer mit 10 Watt. Dank der integrierten Konnektor Verbindung hat man keinen Stress mit Kabel.

Terratec hat an alle wichtigen Anschlüsse gedacht.
Auf der Unterseite befindet sich eine Buchse für den optional erhältlichen Lautsprecher.
Kleine Gummifüße sollen für einen festen Stand sorgen.

Ein großer Sprung gegenüber dem Vorgängermodell hat sich in Sachen abspielbare Musikformate getan. Das Noxon2audio unterstützte MP3s mit einer Bandbreite von 320Kbit/s, sowie Microsofts WMA-9 Format mit ebenfalls 320Kbit/s und Digitalen-Rechte-Management der Verion 10 (DRM10). Neu unterstützte Formate sind das von Sony präferierte Format AAC+, sowie umkomprimierte WAV Dateien. Die gängigen Formate für Playlisten (M3U, ID3 und PLS) werden auch unterstützt. Leider wird das freie Format Ogg Vorbis nicht wiedergegeben.

Die Formate im Überblick:
- Internet Radio (MP3 Streams, MMS)
- MP3 (bis zu 320 kBit/s, CBR/VBR)
- ID3 V1.0 / V2.0
- M3U
- PLS
- AAC+
- WAV
- WMA-9 (bis zu to 320 kBit/s) ohne Kopierschutz und mit Windows Media DRM10-Kopierschutz

Hat man keinen iPod oder ein anderes externes Laufwerk per USB angeschlossen, kann die Musik per UPnP auf den Mediaplayer gestreamt werden.
Es handelt sich dabei um einen Netzwerkstandard, der es erlaubt, Gerätschaften untereinander zu vernetzen, die Dienstleistungen zur Verfügung stellen. In unserem Fall handelt es sich um Mediadaten, also Musik.

 

 

 

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