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Wenn ein Musiktitel abgespielt wird findet man alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Titel, Spielzeit, Interpret, Bitrate und die Option Mono oder Stereo werden angezeigt. Während des Abspielens kann beliebig nach neuen Titeln gesucht werden, ohne Unterbrechung.
Im Hauptmenü lassen sich sieben Einträge finden: Favoriten, Internetradio, Podcasts, MyNoxon, FM Radio, Wecker, Sleeptimer. Die Anzahl der Einträger erhöht sich, wenn das Gerät einen UPnP Server findet. Dieser taucht dann im Menü auf und kann direkt angewählt werden, wie auch ein aufgesteckter iPod oder USB Stick. Die Kategorie „Einstellungen“ kann lediglich über die Fernbedienung aufgerufen werden. Hier lassen sich Netzwerkeinstellungen abrufen, aber auch der Status des Noxon.

Das Playmenü zeigt das aktuelle Lied sowie weitere Informationen an.
Die interne Lautstärkeregelung - sie funktioniert nur an den analogen Ausgängen.
Das FM Radio - in diesem Menü können Radiostationen gespeichert werden.

Das Noxon in der Praxis
In der Theorie klingen die ganzen Features ja schon mal ganz nett – doch was nützen einem zahlreiche Versprechungen, wenn sie in der Praxis nicht richtig funktionieren?
Daher haben wir das Gerät ca. 4 Wochen ausgiebig im Alltag getestet. So kann man sich am besten einen Überblick über die Funktionen und deren Tücken beschäftigen.

Wie schon vermutet, erwies sich die Installation als kinderleicht. Strom ran, einschalten, Netzwerk einstellen und Freude haben – gerade das Einrichten des Netzwerks, wo sich nicht alle User ran trauen, egal ob Ethernet oder WLAN, verlief Problemlos und Intuitiv. Terratecs „Getting Started“ Handbuch klärt schnell unbeantwortete Fragen.
Der erste Funktionstest galt dem Internetradio. Wir waren sehr überwältigt, wie viel Sender man abrufen kann. Hier benötigt man schon einige Zeit um alle Sender einmal angehört zu haben.
Leider immer noch ein Nachteil ist die zum Teil schlechte Qualität der Internetradiostationen. Diese schwankt zwischen 32 - 128 Kbit/s, größere Anbieter haben meistens auch qualitativ hochwertige Streams (ca. 92-128 Kbit/s). Was diesen Nachteil ausgleichen dürfte, ist die Vielfalt die uns das WWW bietet. Man wird gerade zu erschlagen von Sendern und Podcasts und mit Sicherheit ist für jeden was dabei. Die fehlende RealPlayer Unterstützung sehe ich nicht gerade als Nachteil, die meisten Anbieter haben auch Alternativformate im Angebot.

Das Hauptmenü zur FM Radio Anwendung.
Das Noxon bietet sogar eine Weckfunktion...
...sowie einen Sleeptimer, der das Gerät automatisch schlafen schickt.

Kinderleicht, vorausgesetzt man hat ein funktionierendes Netzwerk daheim, zeigte sich auch die Einrichtung des UPnP-Servers. Software einspielen, die gewünschten Verzeichnisse freigeben und schon kann man den UPnP Eintrag im Noxon finden und anwählen. Dabei spielte es im Test keine Rolle, ob der Server am Mac oder unter Windows installiert wurde. Auch der integrierte UPnP Server in unserem NAS System (Synologie DS207+) konnte problemlos angewählt werden.

Die Verbindung zwischen WLAN Router und Noxon war stets stabil. Es kamen nur sehr selten kleine Aussetzer beim Internetradio oder Podcast vor, die aber eher auf den jeweiligen Anbieter im Netz auszumachen waren.
Etwas schade fanden wir, dass bei zusammengemischter Musik (z.B. Mixtapes, Hörbücher etc.) immer eine Pause von ca. 2 Sekunden auszumachen war. Wir konnten keinen Weg finden, um die Pause auszuschalten.

Das neuste Feature, die Konnektivität zum iPod klappte im Test hervorragend, Gerät einstecken - fertig. Der iPod erscheint unter seinen Namen im Hauptmenü, wenn dieser ausgewählt wird, findet sich eine Menüstruktur äquivalent zum iPod-Menü. Hier kann nach Herzenslust in den verschiedensten Kategorien ausgewählt, gesucht und reingehört werden, alles ohne Probleme. Leider sind diese Untermenüs auf Englisch, da aber die meisten Kategorien eingedeutscht wurden ist es dennoch leicht den richtigen Unterpunkt zu finden. Ein kleiner Tipp von uns: Falls über den iPod nur Mono-Klang aus den Boxen dröhnt, sollte auf den richtigen Sitz in der Dock geachtet werden.
Praktisch ist die Ladefunktion für den iPod, so wird der Akku nicht unnötig belastet und bekommt noch Saft.

Das Display kann man als gelungen bezeichnen, durch den starken Kontrast und der guten Helligkeit ist es in jeder Situation ablesbar. Schwierig wird es natürlich bei größerer Entfernung, trotz der Größe wird die Suche in Playlisten und Ordnern erschwert. Aber in dieser Preiskategorie gibt es kein Konkurrent der mit einen wesentlich größeren Display auftrumpfen kann. Die Einstellungsmöglichkeiten sind leider noch rudimentär geblieben. Es kann jeweils nur zwischen 2 Parametern gewählt werden. Doch vielmehr muss auch eigentlich nicht konfiguriert werden. Einige Optionen lassen sich noch in der jeweiligen UPnP Software einstellen.

Das helle und gut lesbare Display hat uns sehr überzeugt.
Auch in der Kategorie Verarbeitung konnte das Gerät punkten

 

 

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